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Rechtliche Grundlagen
Tierheim als Dienstleister Drucken
Von ehrenamtlichen Tierschützern und Dienstleistern – Tierheim im Wandel

Viele Tierheime in Deutschland gehören einem Tierschutzverein und werden mit viel Engagement von Tierschützern betrieben. Die meisten haben sich auch professionelle Hilfe dazu geholt, um die anfallenden Arbeiten erledigen zu können. Einige Vereine betreiben das Tierheim sogar ausschließlich mit Angestellten. Grundsätzlich hat sich das Tierheim mit der Zeit von der Auffangstation für Tiere zum echten Dienstleistungsbetrieb gewandelt. Die Hauptaufgabe der Tierheime ist häufig die Annahme und Verwahrung von Fundtieren im Namen der Gemeinden der Fundorte. Diese Tatsache hat weit reichende Konsequenzen:
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Fundrecht bei Tieren Drucken
Die folgende Paragrafen bilden die Grundlage für die Behandlung von Fundtieren:

§ 90a BGB - Tiere
Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

§5a AGBGB - Fundbehörde
(1) Zuständige Behörde im Sinne der §§ 965 bis 967 und 973 bis 976 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sind die Gemeinden. Örtlich zuständig ist die Gemeinde des Fundorts. Zur Entgegennahme der Fundanzeige nach § 965 Abs. 2, der Anzeige der beabsichtigten Versteigerung nach § 966 Abs. 2 sowie zur Annahme der Fundsache und des Versteigerungserlöses nach § 967 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist jedoch auch jede andere Gemeinde verpflichtet; ebenso kann eine Ablieferungsanordnung nach § 967 und eine Versteigerung nach § 975 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, sofern sie unaufschiebbar ist, durch jede Gemeinde erfolgen. Ist die Fundanzeige von einer anderen Gemeinde entgegengenommen worden, so hat diese der Gemeinde des Fundorts alsbald Mitteilung zu machen.
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Grundlagen zur Unterbringung von Fundtieren durch die Gemeinde im Tierheim Drucken
Fundtiere sind Haustiere, die ihrem Besitzer dauerhaft entlaufen sind oder dauerhaft verloren gegangene Tiere, deren Eigentümer unbekannt ist und die von einem Finder in Besitz genommen wurden.

Herrenlose Tiere sind freilebende Tiere, die keinen Eigentümer haben, dazu gehören auch freilebende Nachkommen entlaufener oder ausgesetzter Tiere.
Da es nach § 3 Abs. 3 Tierschutzgesetz verboten ist, ein Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, wird zum Zeitpunkt des Auffindens eines Tieres davon auszugehen sein, dass es sich um ein Fundtier handelt.
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