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Tier abgeben Drucken
»Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen.« So steht es geschrieben im § 1 des Tierschutzgesetzes. Weiterhin ist es laut § 3 Abs.3 des Tierschutzgesetzes verboten, sein Tier einfach auszusetzen.
Wer Verantwortung für ein Tier übernimmt, muss ihm ein artgerechtes Verhalten ermöglichen, es pflegen und ernähren.
Manchmal ist jedoch das Herz größer als der Geldbeutel, eine Familie zerbricht, ein Umzug steht an oder eine schwere Krankheit zwingt jemanden, sein Haustier wegzugeben.
Gut zu wissen, dass sich dann der Tierschutzverein der Situation annehmen kann und dem Tier  im Tierheim eventuell eine vorläufige Bleibe bieten kann.
Abgabetiere müssen über einen gültigen Impfschutz verfügen. Katzen müssen kastriert sein. Sie müssen schriftlich über bekannte Eigenschaften, Krankheiten, charakterliche Mängel und Umstände, die ein besonderes Verhalten dem Tier gegenüber notwendig machen, Auskunft geben.
Bei wissentlichem Verschweigen charakterlicher oder gesundheitlicher Mängel können Sie als ehemaliger Besitzer haftbar gemacht werden.
In jedem Fall wird eine Abgabegebühr fällig, um einen Teil der Kosten des Heimaufenthaltes zu decken.